Checkliste zu Deiner Abschlussarbeit

Seit gut zwei Jahrzehnten Erfahrung beim Thema Abschlussarbeiten begegnen uns immer wieder die gleichen Fehler, Fragen und Probleme. Deshalb haben wir hier für Dich einmal einiges an Punkten zusammengetragen, auf die Du achten oder nochmals vor der Abgabe zum Drucken und Binden kontrollieren solltest.

Vorgaben beachten

  • Zu aller erst empfiehlt es sich, die Richtlinien der Universität oder des Studiengangs zu beachten. Dort findest Du auch die Vorgaben für das Layout, also Format, Abstände, Ränder, Gliederung, Schriftgröße, Schriftart, Überschriften usw.

Störende Leerzeichen auffinden

  • Bei der ganzen Schreiberei, dem Kopieren und Einfügen kommt es immer wieder zu unnötigen doppelten Leerzeichen; diese können leicht mit der Suchfunktion
    (Strg +F) gefunden und ersetzt werden.

Datum und Angaben nochmals kontrollieren

  • Kurz bevor Du die Daten in das endgültige PDF umwandelst, nochmals die Angaben auf dem Deckblatt kontrollieren. Zu Beginn deiner Arbeit steht oft der genaue Abgabetermin noch nicht fest oder der Betreuer hat gewechselt. Daher nochmal die Platzhalter gegen das Abgabedatum austauschen, bei den Betreuern auf die Schreibweise und Titel (Prof., Dr.) achten.

Alle Seiten vorhanden?

  • Die Seite(n) mit der Eidesstattlichen Erklärung / dem Sperrvermerk nicht vergessen. Da diese Seiten oft erst zum Schluss benötigt werden, werden diese gerne vergessen. Da sie aber oft mit eingebunden werden sollen, müssen sie in deiner Datei (PDF), die Du zum Drucken gibst, am besten bereits enthalten sein. Unterschreiben kannst Du die Erklärungen in Ruhe nach dem Binden. Werden Leerseiten am Anfang und/oder Ende benötigt, empfiehlt es sich, diese auch gleich mit  anzulegen und in die Datei (PDF) zu übernehmen, dann werden sie in der Hektik am Ende nicht vergessen.

Inhaltsverzeichnisse kontrollieren

  • Auch wenn Du ein automatisches Inhaltsverzeichnis verwendest, empfiehlt es sich nach Fertigstellung der Arbeit, Kapitelüberschriften und die Seitenzahlen nochmals mit dem Inhaltsverzeichnis abzugleichen.

Verweise überprüfen

  • Abbildungsnummern und Quellenangaben mit dem Abbildungs- bzw. Quellenverzeichnis abgleichen.

Formatierung überprüfen

  • Im Eifer des Gefechts kann es passieren, dass Du dir Formatierungen von anderen Programmen oder aus dem Internet mit in deine Arbeit kopierst.

Seitenränder

  • In den meisten Fällen gibt es da vorgaben von deiner Universität. Oft sind 2,5 cm für den linken, 2 cm für den rechten und 2 cm für Kopf- und Fußzeile vorgegeben. Für alle Einbandarten bei uns reichen 2,5 cm am linken Rand. Für das Einbinden musst Du dann hierbei nichts weiter beachten.

Silbentrennung kontrollieren

  • In den meisten Fällen arbeitet die automatische Silbentrennung zuverlässig. Bei manchen Fachbegriffen und Abkürzungen kann es  allerdings passieren, dass die automatische Silbentrennung versagt.

Umschlag und Bindung

  • Wir bieten Dir die ganze Bandbreite an Möglichkeiten deine Bachelorarbeit, Masterarbeit, Diplomarbeit, Dissertation oder andere wissenschaftliche Arbeit zu binden. Von einer Drahtkammbindung (oft auch Spiralbindung genannt) bis zur Hardcover-Bindung. Dabei hast Du die Auswahl an verschiedenen Farben und Materialien.  Wenn Du wegen der Farbe unsicher sein solltest, erkundige dich am besten an deiner Universität. Manchmal geben Universitäten oder Betreuer bestimmte Farben, Bindungsarten, Materialien  oder Prägungen vor.

Papiersorte

  • Du hast freie Wahl bei der Papiersorte (80 g/90 g/100 g/120 g/160 g). Das dünnste
    80 g-Papier ist Standard,  im Drucker zuhause, im Büro und in Copy-Shops und macht daher oft nicht viel her.  Wir empfehlen darum ein dickeres 100 g-Papier für deine Arbeit zu verwenden, das sieht nicht nur besser aus, sondern sorgt auch für ein besseres Druckergebnis.

Schwarzweiß oder Farbe

  • Farbe an der richtigen Stelle eingesetzt, verleiht Deiner Arbeit ein professionelles Erscheinungsbild – zu bunt bewirkt genau das Gegenteil.  Wir empfehlen nur auf den Seiten Farbe zu verwenden, auf denen Du auch wirklich Farbe benötigst, wie z. B. bei Seiten mit Diagrammen, Bildern oder Grafiken.
  • Spartip -> Automatische Hyperlinks in Word deaktivieren! Word wandelt eingegebene Links sofort in Hyperlinks um und färbt die Links blau ein. So kannst Du dir einige unnötige Farbseiten beim Drucken sparen.

Einseitig oder Duplex

  • Hier gilt es, die Vorgaben der Universität zu beachten. Einige Universitäten erlauben erst bei umfangreicheren Werken den Duplexdruck. Manche Universitäten wiederum verlangen mittlerweile einen doppelseitigen Druck aus Archivierungsgründen. Im Hinblick auf die Kosten macht es keinen Unterschied. Wichtig: Wenn Du doppelseitig drucken willst, müssen auch die Kopfzeilen und Fußzeilen abwechselnd gestaltet werden, was manchmal nicht ganz so einfach ist.

Wie viele Exemplare?

  • Auch hierzu findest Du Angaben in den Richtlinien deiner Universität. Meistens werden zwei oder drei Exemplare deiner Arbeit benötigt. Manchmal sollen Eltern oder Betreuer auch jeweils ein Exemplar erhalten. Auf jeden Fall solltest Du zum Schluss auch dein eigenes Exemplar im Schrank haben.  Am besten Du überlegst dir schon vorab, wie viele Exemplare benötigt werden, um eine teuere Nachproduktion von vielleicht nur einem Exemplar zu ersparen – wir sprechen aus Erfahrung 😉

Welche Druckdaten werden benötigt?

  • Wir benötigen Deine Arbeit unbedingt als PDF für den Druck. Das PDF (Portable Document Format) hat für den Druck einen großen Vorteil, es ist portabel und sieht plattformübergreifend auf jedem Rechner gleich aus – vorausgesetzt, der Haken zum „Einbetten“ der Schriften wurde aktiviert. Der große Unterschied zu einem Word- Dokument hingegen ist das immer unterschiedliche Erscheinungsbild. Das ist abhängig von der Office-Version, den installierten Schriften und dem angeschlossenen Drucker, der letztlich die Seitenränder vorgibt. Dadurch kann es bei Word-Dokumenten immer zu Verschiebungen der Seitenumbrüche kommen.

Wie kannst Du eine PFD-Datei erzeugen?

  • Die einfachste Variante: Ab Office 2007 kannst Du deine Daten direkt als „PDF“ speichern – einfach im Menü Datei „Speichern unter“ den Dateityp „PDF“ anstatt „doc“ oder „docx“ auswählen. Office speichert Dir dein Word-Dokument direkt in ein PDF.  Wichtig: Unter „Optionen“ (im selben Fenster) sollte noch der Haken „Text als Bitmap speichern“) angehakt sein. Damit bekommst du alle Schriften mit ins PDF-Dokument.
  • Auch aus „Open Office“ heraus kannst Du direkt mit dem Befehl Datei – „Exportieren als PDF“ ein PDF erzeugen. Hier bitte noch den Haken bei den PDF-Optionen bei „verlustfreie Komprimierung“ setzen und eine Auflösung von min. 300dpi wählen.
  • Darüber hinaus gibt es unzählige kostenlose Tools zur PDF-Erzeugung im Internet. Wichtig dabei ist es immer, die richtigen Häkchen zu setzen und die Einstellungen zu kontollieren. Du solltest dich hier nicht blind auf die Standard-Einstellungen verlassen.

Auf was ist bei der PDF-Erzeugung sonst noch zu achten?

  • Du solltest dich nicht blind auf die Standard-Einstellungen verlassen. 
  • Kontrolliere, dass das DIN A4-Format ausgewählt ist. Oft ist bei Tools als Standard das amerikanische „Letter“-Format eingestellt. Sonst hätte nachher das PDF nicht die gewünschten Seitenränder.
  • Stelle die Auflösung auf 300 dpi ein. 72 dpi sind nur fürs Internet und 2.400 dpi sind übertrieben und machen die Datei nur unnötig groß.
  • Nicht die Acrobat „Standard“-Einstellung benutzen, da diese Bilder auf 150 dpi herunterrechnet – 300 dpi werden für einen hochwertigen Druck schon benötigt.
  • Falls Du spezielle Schriften verwendest, solltest Du einen Haken setzen, damit die Schriften und Untergruppen mit ins PDF eingebettet werden. Die Schriften sind auf Deinem Rechner installiert und so bekommst Du dein Dokument richtig dargestellt und ausgedruckt. Wenn die verwendete Schrift jedoch nicht auf unserem Rechner installiert ist, wird diese ohne Warnung von Acrobat durch eine ähnliche Schrift ersetzt!
  • Es kann nicht randlos gedruckt werden. Aus technischen Gründen bleibt immer an allen vier Seiten ein weißer Rand von ca. 5 mm!
  • Ganz Wichtig: Nach dem Erstellen Deiner PDF-Datei immer nochmals die Grafiken und Seitenumbrüche mit dem Acrobat-Reader kontrollieren! Und erst dann zu uns senden, wenn Deine PDF-Datei am Monitor aussieht wie gewünscht.

Wie kommen Deine Daten zu uns?

  • Entweder Du kommst persönlich mit Deinen Daten auf einem USB-Stick vorbei oder  Du sendest uns Deine Daten einfach per E-Mail an buchbinderei@boschert-nw.de Wichtig: Wenn Du uns Deine Daten per E-Mail zusenden möchtest, bitte vorher unbedingt telefonisch bei uns anmelden, damit wir wissen, wann Deine Daten bei uns eintreffen sollen.

Du brauchst die Daten auch auf CD?

  • Oft müssen digitale Daten auf eine CD gebrannt werden und mit der Abschlussarbeit zusammen eingereicht werden. Kein Problem, wir brennen Dir deine Daten auf CD und haben auch gleich die entsprechende Lösung, um die CD auf der Innenseite Deiner Arbeit zu fixieren.


Was ist mit Plänen oder Faltkarten?

  • Ebenfalls bekommst Du bei uns selbstklebende Dreieckstaschen für die Innenseite des Umschlags. Damit kannst Du zusätzliche Baupläne oder andere Unterlagen zusammen mit Deiner Abschlussarbeit abgeben.

Kann ich auch selbst in der Buchbinderei vorbeikommen?

  • Ja, natürlich. Immer zu unseren Öffnungszeiten montags bis freitags von 09:00-12:00 Uhr und  14:00-17:00 Uhr. Besonders, wenn es mal etwas kurzfristiger sein muss, ist bei einem persönlichen Gespräch vieles schneller besprochen.
  • Ein kurzer Anruf unter 06321 / 31716 zur Terminvereinbarung kann nicht schaden.

Brauche ich einen Termin?

  • Nicht zwingend, es ist aber ratsam, kurz telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Dadurch bekommst Du auch für Dich terminliche Sicherheit.

Wie kannst du die Arbeiten bezahlen?

  • Wir verlangen keine Vorkasse!
  • Du bekommst eine Rechnung ausgestellt, diese kannst Du beim Abholen in Bar oder mit Karte bezahlen.

Hier noch einige nützliche Links:

Hier gehts zur Checkliste / Leitfaden der Universität Koblenz – Landau

Hier geht es zu den Merkblättern der Universität Kaiserslautern

 


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